Konformität
Konformitätsaussagen in Berichten gemäß DIN EN 17025:2018
Ihr Vertrauen in exakte Messergebnisse ist unser Ziel.
Mit unserer Konformitätsaussagen gemäß DIN EN ISO/IEC 17025:2018 stellen wir sicher, dass Ihre Kalibrierergebnisse den höchsten Standards entsprechen. Unsere Experten prüfen und kalibrieren Ihre Messgeräte und -systeme nach festen Parametern der durch uns akkreditierten Normen, um Ihnen eine eindeutige Aussage zu geben.
Unsere Verfahren sind transparent und nachvollziehbar.
Wir dokumentieren jede Kalibrierung detailliert und liefern Ihnen einen Kalibrierschein, der die Konformität Ihrer Messwerte nachweislich bestätigt. Dies schließt auch die Berücksichtigung der erweiterten Messunsicherheit ein, um Ihnen die bestmögliche Genauigkeit zu bieten.
Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung und Kompetenz.
Mit unserer langjährigen Erfahrung und unseren hochqualifizierten Mitarbeitern stellen wir sicher, dass Ihre Messergebnisse den Anforderungen der DIN EN ISO/IEC 17025:2018 entsprechen. Unsere Entscheidungsregeln sind klar und verständlich, sodass Sie jederzeit über die Konformität Ihrer Messwerte informiert sind.
Wir bieten Ihnen eine unkomplizierte und zuverlässige Konformitätsaussage.
Die DIN EN ISO/IEC 17025:2018 beschreibt, dass eine Konformität auf Nachfrage vom Kunden und einer Definition einer Spezifikation oder einer Norm erfolgen muss.
Konformitätsaussagen müssen somit bereits vor der Kalibrierung klar formuliert und bestellt werden. Eine nachträgliche Konformität kann nicht gebildet werden, da hier Missverständnisse oder sogar Missbrauch ausgeschlossen werden müssen.
Herstellerangaben in Datenblättern entsprechen nicht zwangsläufig den Spezifikationen, die in den einschlägigen Normen definiert sind. Daher lassen sich solche Angaben nur eingeschränkt für eine Bewertung der Konformität heranziehen.
Eine Konformitätsaussage bezieht sich – ebenso wie ein Kalibrierschein – stets auf das tatsächlich ermittelte Messergebnis. Sie basiert nicht auf unverbindlichen Herstellerangaben, die häufig primär Marketingzwecken dienen.
Konformitätsaussagen – unsere Laboroption für mehr Klarheit
Auf Basis unserer langjährigen Erfahrung mit der metrologischen Messgröße Drehmoment haben wir eine Laboroption entwickelt, die den Prozess zur Erstellung einer Konformitätsaussage für Sie und Ihre Kunden deutlich vereinfachen kann.
Da wir keine Vorgaben dazu machen dürfen, auf welche Parameter Sie Ihre Konformitätsbewertung stützen, bieten wir Ihnen diese Laboroption als freiwillige Ergänzung an. Sie können sie bei Bedarf einfach in Ihrer Bestellung angeben.
Selbstverständlich bleibt es weiterhin möglich, andere im Kalibrierschein enthaltene Parameter für Ihre Konformitätsaussage heranzuziehen.
Unabhängig davon, ob Sie unsere Laboroption nutzen oder eigene Parameter auswählen, berechnen wir den Aufwand für die Erstellung der Konformitätsaussage entsprechend.
Bestellungen mit dem Standardhinweis „Kalibrierung mit Konformitätserklärung“ ohne konkrete Spezifikationen werden grundsätzlich ohne Konformitätsaussage ausgeführt, da die erforderlichen Bewertungsgrundlagen fehlen.
Im Folgenden erläutern wir, wie DmS Konformitätsaussagen bildet und welche Vorgehensweise wir dabei anwenden.
Ablauf einer Bestellung zur Bildung der Konformität:

Konformitätsbewertungsoption (Laboroption)
Bitte beachten Sie, dass eine Konformität immer aus den 3 folgenden Elementen Entscheidungsregel, Parameter und dem Grenzwert besteht.
a) Entscheidungsregel
Konformitätsaussagen unter Verwendung der einfachen Akzeptanz (zugehörige Messunsicherheit und Sicherheitsband wird nicht mitberücksichtigt, nur 2 Zustände) – ILAC-G8:09/2019 4.2.1

Abbildung: grafische Darstellung einer binären Aussage – einfache Akzeptanz (Quelle: ILAC-G8:09/2019 4.2.1)
b) Parameter
Meistens wird der Begriff „Genauigkeit“ verwendet. Dieser ist fachlich nicht korrekt, kann aber in der Regel mit diesen beiden Begriffen bzw. Parametern „gleichgesetzt“ werden.
- rel. Erw. Messunsicherheit W (cub.) – unbenannter Kalibrierschein (Messwerte in mV/V, kHz o.Ä)
- Anzeigeabweichung fq – benannter Kalibrierschein (Messwerte in N·m, mN·m o.Ä)

Abbildung: grafische Darstellung einer Messwertfolge (Beispiel-Parameter: Anzeigeabweichung fq)
c) Grenzwert
Anzeigeabweichung:
(benannter Kalibrierschein)
| Typ | Grenzen |
| a) Präzisionssensor (Laboranwendung) | 0,05% |
| b) Industriesensor (Industrieanwendung) | 0,50% |
| c) Prüfgeräte | 1% |
| d) anzeigende Werkzeuge (die auch unter ISO 6789 fallen) | 4% bzw. 6% |
Messunsicherheit:
(unbenannter Kalibrierschein)
| Typ | Grenzen |
| e) Präzisionssensor (Laboranwendung) | *0,08% |
| f) Industriesensor (Industrieanwendung) | 0,50% |
*nicht anwendbar unter 1 N·m
Abweichende Auswahl:
Die 3 Elemente einer Konformität können auch aus anderen ILAG-Entscheidungsregeln oder Parametern bestehen. Bitte treffen Sie in diesem Fall eine Auswahl aus den aufgeführten Möglichkeiten!
Entscheidungsregel
| ILAC G8 4.2.1 | |
| ILAC G8 4.2.2 | |
| ILAC G8 4.2.3 |
Parameter
| Messunsicherheit W (W‘- fq) | |
| Anzeigeabweichung fq/Y | |
| Anzeigeabweichung fq/EW (Fall I) | |
| Messunsicherheitsintervall W‘ | |
| Vergleichspräzision b | |
| Vergleichspräzision b‘ | |
| Umkehrspanne h | |
| Regressionsabweichung fa |
Grenzwert
